Johannes-Kepler-Gymnasium
Leistung
Erweiterung
Ort
Ibbenbüren
Fotograf
Ralf Buscher
Der Erweiterungsbau wird als ein gestaffeltes, 1-3 -geschossiges Gebäude vorgeschlagen, welches sich nach Osten in den vorhandenen Geländeversprung einbettet und die vorhandene 2-hüftige Typologie des Bestandsgebäudes aufnimmt.
Um dem gesamten Gebäudekomplex eine Identifikation im Zusammenhang mit dem Namensgeber der Schule `Johannes Kepler` (deutscher Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe) zu verleihen, schlägt der Entwurfsverfasser vor, die Mensa in Anlehnung an die graphischen Darstellungen der Keplerschen Gesetze als Ellipse auszubilden.
Im Erdgeschoss wird der Neubau über einen Verbindungstrakt im Osten des Bestandgebäudes erschlossen. Im Süden des Ganges wird der Neubau durch eine bodentiefe Glasfassade erhellt und bietet gleichzeitig einen Aus- und Zugang zum Innenhof der Schule und der angrenzenden Sporthalle. Ein überdachter Pausenbereich, gestützt von drei V-Säulen, gewährt hier zusätzlich Schutz vor Wind und Witterung. Über das Treppenhaus im Norden wird die Gebäudeerweiterung, zusätzlich zur gängigen Erschließung aus dem Bestandsgebäude, erschlossen. Das erste Obergeschoss staffelt sich im Bereich der Mensa zurück, um eine vergrößerte Raumhöhe in der Mensa zu schaffen. Im 2. Obergeschoss sind die Raumcluster für die Ganztagesbetreuung und auch die Bibliothek untergebracht.
Mit Bezug auf das Bestandsgebäude soll die Fassade mit einer horizontalen Bandstruktur ausgebildet werden. Die Verkleidung soll mit einer vorgehängten Blechfassade ausgeführt werden, die im Sanierungsfall des Bestandsgebäudes weitergeführt werden kann. Nicht verglaste Bereiche der umlaufenden Fensterbandstruktur werden mit Blech- Element bekleidet.